Der US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide blickt trotz der deutschen E-Auto-Krise optimistisch in die Zukunft und geht von einem positiven Jahr aus. «Der deutsche E-Auto-Markt ist rückläufig, aber insgesamt konnten wir das mehr als ausgleichen», sagte Werksleiter André Thierig der Deutschen Presse-Agentur. «Wir beliefern aktuell 37 verschiedene Märkte aus der Fabrik, zum Großteil auf dem europäischen Kontinent, aber auch im Nahen und Mittleren Osten und Taiwan.» Der Werksleiter sieht die einzige europäische E-Auto-Fabrik von Firmenchef Elon Musk bei Berlin als «Leuchtturm in der Autoindustrie». «Man kann in Deutschland erfolgreich E-Autos produzieren.»
Für Tesla geht in Grünheide ein turbulentes Jahr zu Ende mit Produktionsausfällen wegen der angespannten Lage im Roten Meer und eines Anschlags auf die Stromversorgung. Dazu kam monatelanger Protest gegen die Fabrik. «Sicherlich hätten wir uns die eine oder andere Störung weniger gewünscht, aber wir werden das Jahr insgesamt trotzdem positiv abschließen», sagte Thierig.