Brandenburg ist vergleichsweise ruhig ins neue Jahr gestartet - dennoch haben Böller und Raketen dort für mehr Verletzte als in den Vorjahren gesorgt. 21 Menschen wurden nach aktuellem Stand durch Pyrotechnik verletzt, teilte Innenminister René Wilke (parteilos) auf Instagram mit. Nach seinen Angaben sind das mehr als in den vergangenen Jahren, sonst seien es im Vergleich weniger Vorfälle.
Insgesamt wurden laut dem Innenministerium 737 polizeiliche Einsätze in der Silvesternacht gemeldet. Neben den Verletzten wurden bislang 55 Straftaten im Kontext von Pyrotechnik gemeldet. Drei Einsatzkräfte wurden nach den Angaben mit Pyrotechnik beschossen. Die Zahlen sind vorläufig und können sich in den kommenden Tagen noch ändern.
«Es war wesentlich ruhiger als im vergangenen Jahr», sagte Polizeisprecher Daniel Keip. Tote oder Schwerverletzte habe es laut Polizei nicht gegeben. Bei zwei Polizeieinsätzen hätten Menschen Widerstand gegen Beamte geleistet, die aber nicht verletzt worden seien. Die Polizei verzeichnete nach eigenen Angaben Verstöße durch Pyrotechnik, Körperverletzungen, Ruhestörungen und mehrere kleinere Brände.