Die Rinderbestände in Brandenburg schrumpfen weiter. Zum Stichtag am 3. November wurden rund 417.500 Rinder in dem Bundesland gehalten, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Demnach waren das 14.600 Tiere (3,4 Prozent) weniger als im Mai. Gleichzeitig sei dies der geringste Bestand seit der Neugründung des Landes 1990.
Vom Rückgang waren den Angaben zufolge alle Altersgruppen und Nutzungsrichtungen betroffen. Der Milchkuhbestand verringerte sich um 3.500 (2,9 Prozent) auf 118.200 Tiere. Bei Kälbern gab es einen Rückgang um 3.400 (3,7 Prozent) auf 86.800 Tiere und bei Jungrindern um 900 (2,9 Prozent) auf 31.400 Tiere.