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Olympia: Basketballerin Brunckhorst verärgert über Verband

Olympia: Basketballerin Brunckhorst verärgert über Verband
Die Basketballerin hat sich gleich zweimal für Olympia qualifiziert, spielt nun aber nur für das 3x3-Team. / Foto: Marx Vasconcelos/dpa
Von: DieBrandenburger News

Basketballerin Svenja Brunckhorst ärgert sich nach ihrer erzwungenen Entscheidung zwischen zwei Olympia-Wettbewerben über den Deutschen Basketball-Bund (DBB). «Unser Plan war bis vor Kurzem, an beiden Wettbewerben teilzunehmen», sagte die 32-Jährige dem «Tagesspiegel» über sich und ihre Freundin Sonja Greinacher. «Doch dann hat der DBB dem Ganzen einen Riegel vorgeschoben.»

Beide Sportlerinnen hatten sich mit dem Basketball-Nationalteam, aber auch für die Variante 3x3-Basketball für die Olympischen Spiele in Paris qualifiziert. Am Ende entschieden sie sich nun für letzteres. Die Vorrunde im klassischen Fünf-gegen-fünf findet in Lille statt, 3x3-Basketball auf dem Place de la Concorde im Zentrum von Paris.

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Sportlerin bemängelt Kommunikation des DBB

Brunckhorst, die nach den Spielen ihre Karriere beendet und schon jetzt bei Alba Berlin als Managerin für den Frauen- und Mädchenbereich arbeitet, war Kapitänin der Nationalmannschaft. Sie ärgerte sich besonders über die Kommunikation vom DBB. Die sei «suboptimal gewesen –wenn ich es nett ausdrücken will».

Sie betonte: «Hätte der Verband von Anfang an gesagt, das geht nicht, wäre es okay gewesen». Es gebe nachvollziehbare Gründe, warum ein Doppelstart schwierig sei, auch wenn die Statuten eine Doppel-Teilnahme erlaubt hätten.

Die Entscheidung sei ihr sehr schwergefallen. Trotzdem freut sich die 32-Jährige jetzt auf die Spiele. «Olympia ist der Traum einer jeden Sportlerin», sagte sie. «Das wird wahrscheinlich das größte Erlebnis meiner Karriere.»

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