Die Situation der Krankenhäuser in Brandenburg könnte nach Ansicht von Gesundheitsministerin Britta Müller (BSW) im neuen Jahr zunehmend schwieriger werden. Es sei zwar gelungen, zum Beispiel in Guben und Forst Klinikinsolvenzen abzuwenden, sagte Müller der Deutschen Presse-Agentur. Auch Spremberg kam erfolgreich aus einer Insolvenz. «Aber wir sehen, dass es immer mehr vor allem auch kleine Standorte trifft im ländlichen Raum, die wirklich gefährdet sind.»
Vier von fünf Krankenhäusern im Land schreiben nach Angaben der Ministerin rote Zahlen, teils im zweistelligen Millionenbereich. «Wir sehen das an den Zuschüssen, die die Kommunen teilweise bei kommunalen Trägern leisten», sagte Müller. Sie nannte Potsdam, Brandenburg an der Havel und Seelow als Beispiele. «Weil wir dieselbe wirtschaftlich schwierige Lage auch bei den Kommunen haben, wird es an allen Ecken wirklich brenzlig. Man kann schon sagen, wir spielen Feuerwehr.»