An Silvester haben sich Polizei, Feuerwehr, Rettungskräfte und Krankenhäuser auf eine der arbeitsreichsten Nächte des Jahres vorbereitet. Kurz vor den Feiern zum Jahreswechsel – darunter zwei große Events am Brandenburger Tor und auf der Straße des 17. Juni – meldete die Polizei noch einen großen Fund illegaler Böller in einem Carsharing-Auto, darunter 35 Kugelbomben. Bis zum Nachmittag blieb es aber nach Angaben von Polizeisprecher Florian Nath im Wesentlichen ruhig.
Kaltes Wetter hilft
In die Hände spielt den Sicherheitskräften nach seinen Worten das Wetter: Schnee, Kälte und Eis könnten dazu beitragen, dass weniger oder nicht so lang geböllert wird. «Für uns ist das super», sagte Nath mit Blick auf den Einsatz in der Neujahrsnacht.
Ganz anders sah es für das Unfallkrankenhaus Berlin aus, das sich wie jedes Jahr auf eine Welle von Böller-Verletzungen gefasst machen musste: Wegen Glätte hatte die Klinik an Silvester schon tagsüber 30 Patientinnen und Patienten mit Brüchen, Prellungen und anderen glättebedingten Verletzungen, wie eine Sprecherin sagte. «Das ist enorm.»