Gewitter und Sturm haben am Samstagabend Hunderte Einsätze der Feuerwehren in Brandenburg ausgelöst. Die Regionalleitstellen berichteten meist von entwurzelten und umgestürzten Bäumen. Verletzte habe es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gegeben, hieß es. Gewitter brachten nach einem heißen Nachmittag am Samstagabend teils Starkregen und Sturmböen mit sich. In der neuen Woche steht zunächst ruhiges Sommerwetter an.
Paddelboote auf Ruppiner See gekentert
Vorsicht war am Samstag für Wassersportler angesagt. Auf dem Ruppiner See etwa kenterte am Samstag ein Paddelboot, wie die Polizei mitteilte. Eine 49-Jährige und ihre siebenjährige Tochter galten zunächst als vermisst, konnten aber von einem Boot geborgen werden. Sie kamen der Polizei zufolge leicht unterkühlt zur Untersuchung ins Krankenhaus.
«Wir hatten alle Hände voll zu tun», sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle Nordost in Eberswalde, die für mehrere Landkreise 120 witterungsbedingte Einsätze zählte. Bäume seien auf parkende Autos gestürzt und Dächer abgedeckt worden. Allein im Landkreis Oberhavel habe es 70 Einsätze binnen zwei Stunden gegeben, dabei sei vor allem der Bereich Oranienburg betroffen gewesen.