So trocken wie in Brandenburg ist der Winter nach einer vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in keinem anderen Bundesland gewesen. Insgesamt fielen demnach in den Wintermonaten Dezember, Januar und Februar im Schnitt 104 Liter pro Quadratmeter an Niederschlag. Der Wert liegt unter dem Vergleichswert der Referenzperiode 1961 bis 1990 von 123 Litern pro Quadratmeter. Deutschlandweit zählten die Meteorologen 155 Liter pro Quadratmeter an Niederschlag.
Mit einer Mitteltemperatur von 2,3 Grad Celsius fiel der Winter in Brandenburg deutlich milder aus als in der Referenzperiode (0,1 Grad). Erst in der dritten Februarwoche wurde es mit Schnee und Nachtfrösten laut Wetterdienst richtig winterlich.
Das Örtchen Manschnow im Landkreis Märkisch-Oderland meldete den Meteorologen zufolge am 18. Februar eine Temperatur von minus 17,6 Grad. Nur sechs Tage später wurde das Wetter mit landesweiten Höchstwerten von 14 bis rund 16 Grad allerdings wieder frühlingshaft. Die Sonne schien im Winter vergleichsweise viel: Sie war rund 182 Stunden zu sehen und liegt damit 32 Stunden über dem Referenzwert (150 Stunden).