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Schweigeprozession zieht durch Potsdam

Eine Schweigeprozession der Evangelischen Kirche zog am Karfreitag durch die Potsdamer Innenstadt. / Foto: Marc-Oliver von Riegen/dpa
Eine Schweigeprozession der Evangelischen Kirche zog am Karfreitag durch die Potsdamer Innenstadt. / Foto: Marc-Oliver von Riegen/dpa

Am Karfreitag erinnern Christinnen und Christen an Jesu Leid und an seinen Tod am Kreuz. In Potsdam zieht eine Prozession durch die Innenstadt.

Mehr als 50 Menschen haben am Karfreitag in Potsdam bei einer Prozession der Evangelischen Kirche mitgemacht. Sie startete nach einem Gottesdienst an der Nikolaikirche am Alten Markt im Herzen der Landeshauptstadt und ging über sieben Stationen bis zur Nagelkreuzkapelle im wiedererbauten Garnisonkirchturm.

Die Karfreitagsprozession begleitete symbolisch den leidenden Christus durch Schriftlesung, Lied und Schweigen durch die Innenstadt. An den Stationen wurden verschiedene Themen angesprochen wie das Leid Geflüchteter.

Der Karfreitag gehört zu den ältesten Gedenktagen des Christentums. Er erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi. Christinnen und Christen begehen den Tag in Stille, mit Gebeten und liturgischen Feiern, die das Leiden und Sterben Jesu in den Mittelpunkt stellen. In katholischen Kirchen in Brandenburg fanden Karfreitagsliturgien statt. In Berlin zog eine ökumenische Karfreitagsprozession durch die Innenstadt. An Ostern, dem wichtigsten Fest im Kirchenjahr, feiern Christen die Auferstehung Jesu von den Toten nach seinem Sterben am Kreuz.

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