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Missbrauch in der katholischen Kirche: Beirat für Betroffene

Ein neuer Betroffenenbeirat soll sich gründen. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa
Ein neuer Betroffenenbeirat soll sich gründen. (Symbolbild) / Foto: Fabian Sommer/dpa

Menschen, die Gewalt oder sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche erlebt haben, sollen am Aufarbeitungsprozess beteiligt werden. Dafür gründet sich ein neuer Beirat.

Betroffene von sexualisierter Gewalt und Missbrauch in der katholischen Kirche können Teil eines neuen Betroffenenbeirats werden. Das Erzbistum Berlin, das Bistum Görlitz und die Katholische Militärseelsorge möchten mit dem Beirat Betroffene am Aufarbeitungsprozess beteiligen, wie die Institutionen mitteilten.

Menschen, die sexuellen Missbrauch im Bereich der beiden Bistümer oder der Militärseelsorge erlebt und Interesse an einem Platz im Beirat haben, können sich beim Bistum Berlin melden, wie es hieß. Der Betroffenenbeirat soll den Angaben zufolge den Prozess zur Aufklärung und Anerkennung von sexualisierter Gewalt und sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche unterstützen.

Die Interdiözesane Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs und sexualisierter Gewalt der beiden Bistümern und der Militärseelsorge wird den Angaben zufolge neu aufgestellt. Der Betroffenenbeirat beteiligt sich demnach an dieser Kommission.

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