Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte St. Marien-Andreas-Kirche in Rathenow (Havelland) erstrahlt nach einem Wiederaufbau von mehreren Jahrzehnten in neuem Glanz. Bei einem Festgottesdienst wurde sie am Sonntag erneut eingeweiht. Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) sieht in der Kirche mehr als nur ein Denkmal der norddeutschen Backsteinkunst.
«Diese geschundene Kirche steht für Leben und Miteinander und ja, auch Liebe und Hingabe», sagte Schüle laut Mitteilung anlässlich des Gottesdienstes. «Und ist deswegen ein Lichtblick in einer Welt, die derzeit allzu oft von Konflikten, Kriegen und Katastrophen heimgesucht wird.» Der Wiederaufbau sei zahllosen engagierten Menschen zu verdanken, vor allem dem Förderkreis. «Hier in Rathenow kann man sehen, was möglich ist, wenn Menschen glauben und lieben.»