Über 160 Gemeinden in Brandenburg sind laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bundesweit am schlechtesten versorgt mit Ärzten, Schulen, schnellem Internet und vielen anderen Infrastruktur-Angeboten. Das geht aus dem «IW-Gemeindecheck Daseinsvorsorge» im Auftrag des Tabakkonzerns Philip Morris hervor.
Drei brandenburgische Gemeinden landeten sogar unter den letzten zehn aller 10.817 untersuchten Gemeinden deutschlandweit: Das sind Havelaue im Havelland (Rang 10.811), Kleßen-Görne im Havelland (10.812) und Mescherin in der Uckermark (Rang 10.813). Am besten in Brandenburg schnitt Senftenberg im Kreis Oberspreewald-Lausitz (Rang 164) ab, gefolgt von Frankfurt (Oder) (Rang 227) und Strausberg im Kreis Märkisch-Oderland (Rang 229). Die Landeshauptstadt Potsdam landete auf Rang 505.