Im Streit um die Wahl in Strausberg sieht sich Bürgermeisterkandidat Patrick Hübner (parteilos) gezielt in Misskredit gebracht. «Man hat mich aktiv diskreditiert», sagte er am Nachmittag in Strausberg und verwies auf das Recht auf Unschuldsvermutung. Hübner sprach auch von einer Kampagne gegen ihn.
Der Landrat des Kreises Märkisch-Oderland, Gernot Schmidt (SPD), hatte die Wahl vom 15. Februar wegen vermuteter Unregelmäßigkeiten bei der Briefwahl für ungültig erklärt, was Bürgermeisterkandidat Hübner nicht hinnehmen will. Im Fokus stand dabei auch das Postfach der Stadt für Wahlbriefe – dieses befindet sich in einer Postfiliale, die Hübner gehört. Er hatte es in die Mitte März geplante Stichwahl geschafft, die folglich abgesagt wurde.