Für Beschäftigte des Landes Berlin soll es einfacher werden, in der Hauptstadt eine Wohnung zu finden. Dafür ist geplant, bis 2031 im Auftrag des Senats rund 3.000 neue Beschäftigtenwohnungen zu bauen. Einen entsprechenden Beschluss hat der schwarz-rote Senat gefasst, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) nach der Sitzung bekanntgab.
Das bereits 2024 gestartete Programms zum Beschäftigtenwohnen soll damit ausgeweitet werden. Vorgesehen ist, die neuen Wohnungen durch landeseigene Wohnungsunternehmen bauen zu lassen. Dafür sollen zusätzliche Landesflächen systematisch auf ihre Eignung geprüft werden.
Wohnungsmangel schreckt Bewerber ab
Hintergrund des Programms ist der enge Zusammenhang von Wohnungsnot und Personalmangel im Land Berlin: Nach aktuellen Prognosen werden bis Ende 2031 rund 40.000 Beschäftigte den Landesdienst verlassen und somit Neueinstellungen in entsprechendem Umfang erforderlich machen. Für mögliche Bewerberinnen und Bewerber wirkt der chronische Wohnungsmangel abschreckend.
Die Sicherung von Wohnraum für Nachwuchskräfte und Beschäftigte des Landes sei daher ein zentrales Instrument der Personalgewinnung, so die Innenverwaltung. Sie sei für die langfristige Funktionsfähigkeit des öffentlichen Dienstes unverzichtbar.
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