Nach langen Querelen stimmen die Potsdamer Stadtverordneten an diesem Mittwoch über einen Antrag zur Abwahl des umstrittenen Oberbürgermeisters Mike Schubert (SPD) ab. Wegen Kritik an seiner Amtsführung steht der SPD-Politiker unter Druck.
Die endgültige Entscheidung, ob der Rathauschef seinen Posten vorzeitig räumen muss, ist aber auch mit einer nötigen Zweidrittel-Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) noch nicht gefallen.
Nimmt Schubert eine Abwahl nicht an, steht ein Bürgerentscheid im Mai an. Er kann jedoch binnen einer Woche auch erklären, auf den Bürgerentscheid zu verzichten und gilt damit als abgewählt. Oberbürgermeister Schubert hatte in der Vergangenheit aber bereits gesagt, er wolle sich dem Votum der Bürger stellen. Einen Rücktritt lehnte er bislang ab. Seine reguläre Amtszeit dauert bis Herbst 2026.