Berlins landeseigene Unternehmen sollen bis 2030 rund 13,6 Milliarden Euro in den Klimaschutz investieren. Eine entsprechende Vereinbarung haben Vertreter des schwarz-roten Senats und von 22 Unternehmen von den Wasserbetrieben bis zur Berliner Immobilienholding im Roten Rathaus unterzeichnet. Der Senat stellt für den sogenannten Klimapakt zusätzlich 2,3 Milliarden Euro zur Verfügung.
Das Ziel ist, die Kohlendioxidemissionen erheblich zu verringern, bis 2045 um 95 Prozent und bereits bis 2030 um 70 Prozent im Vergleich zu 1990. Diese Daten sieht das Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz vor.
Es sei ein Klimaschutzpaket, das es in Berlin so noch nicht gegeben habe, sagte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU). «Wir nehmen Klimaschutz ernst, und wir nehmen die Energiewende ernst.» Der Klimapakt sei ein Bekenntnis für ein nachhaltiges Berlin.