Gaebler: Standorte für Windräder sind noch offen
Wo in Berlin neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen, ist nach Einschätzung von Stadtentwicklungs- und Bausenator Christian Gaebler noch offen. Acht mögliche Standorte sind inzwischen identifiziert worden. «Es gibt eine Vorgabe, was bundesrechtlich an Flächen ausgewiesen werden müsste», sagte Gaebler der RBB-«Abenschau». Das heiße aber nicht, dass ein ausgewiesenes Gebiet automatisch eine Genehmigung bekomme. «Sondern da kann immer noch festgestellt werden, dass man das leider nicht realisieren kann», so der SPD-Politiker. «Wenn wir aber dieses Verfahren nicht machen würden, wäre laut Bundesgesetz ganz Berlin auf einmal eine geeignete Fläche. Und das wollen wir ja alle nicht.» Laut Bundesrecht ist Berlin - wie jedes andere Bundesland - verpflichtet, 0,5 Prozent der Landesfläche als mögliche Standorte für Windräder auszuweisen. Zu den acht grundsätzlich infrage kommenden Flächen gehört unter anderem die Krummendammer Heide in Treptow-Köpenick, der südliche Grunewald in Steglitz-Zehlendorf, die Rieselfelder Karolinenhöhe in Spandau oder Buchholz Nord in Pankow. Dort könnten künftig Windräder gebaut werden - mit einer Höhe von bis zu 230 Metern. Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenBerlin muss Flächen für Windräder ausweisen