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Cottbus: OB Tobias Schick ruft Zivilgesellschaft zu deutlicher Haltung gegen Hass und rechtsextreme Gewalt auf

Der Cottbuser OB Tobias Schick ruft dazu auf, deutlich Haltung gegen rechtsextreme Angriffe und Gewalt zu zeigen. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Der Cottbuser OB Tobias Schick ruft dazu auf, deutlich Haltung gegen rechtsextreme Angriffe und Gewalt zu zeigen. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa

Nach mutmaßlich rechtsextremen Angriffen in Cottbus fordert OB Tobias Schick die Zivilgesellschaft zu klarer Abgrenzung gegen Hass und Gewalt auf.

Der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD) hat an die Zivilgesellschaft appelliert, deutlicher Haltung gegen Hass und rechtsextreme Gewalt zu zeigen. Gewalttaten gegen andere seien rote Linien, die nicht überschritten werden dürften, sagte er «Brandenburg aktuell» im RBB nach den mutmaßlich rechtsextremen Angriffen in Cottbus. «Das geht nicht. Und das müssen wir auch in unserer Zivilgesellschaft viel deutlicher sagen.» Es müsse wieder einen sozialen Druck geben, dass Gewalttaten nicht zum Alltag gehörten. 

In der Nacht zum Donnerstag waren Molotow-Cocktails auf das alternative Wohnprojekt «Zelle 79» in Cottbus geworfen worden. Staatsschutz und Mordkommission ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Die Polizei prüft auch eine Brandstiftung in der Nähe des Hauses am alternativen Club «Chekov», wo eine Zaunlatte brannte. Zudem wurde in der Nacht eine Scheibe am Grünen-Büro in Cottbus zerstört.

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