Berlins Rettungsdienst soll spürbar entlastet werden. Dafür bringt die schwarz-rote Regierungskoalition eine Reform des Rettungsdienstgesetzes auf den Weg.
Den Entwurf dafür hat der schwarz-rote Senat bei seiner jüngsten Sitzung beschlossen, wie Innensenatorin Iris Spranger (SPD) anschließend mitteilte. Im nächsten Schritt muss das Landesparlament sich damit beschäftigen und das Gesetz dann beschließen.
«Das System ist hochbelastet und die Einsatzzahlen steigen», begründete Spranger den Reformbedarf. Im Jahr 2024 habe es im Rettungsdienst fast eine halbe Million Einsätze gegeben, fast 21.000 mehr als im Jahr davor. Grund dafür sei unter anderem der demografische Wandel: Immer mehr Menschen würden immer älter und bräuchten medizinische Hilfe.