Berlin will beim Ausbau des Glasfasernetzes für superschnelles Internet eine Schippe drauflegen. Eine flächendeckende Glasfaserversorgung soll nunmehr bis 2028 erreicht werden und damit zwei Jahre früher als bisher geplant. Das teilte Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) nach einer Senatssitzung mit. Aktuell liegt die Abdeckung bei 34 Prozent, sie hat sich laut Giffey innerhalb eines Jahres verdoppelt.
Außerdem beschloss der Senat, dass der Ausbau digitaler Infrastruktur beim Glasfasernetz und beim Mobilfunk jetzt im überragenden öffentlichen Interesse liegt. Damit haben die Verlegung von Netztrassen oder der Aufbau von Funkmasten in der Regel Vorrang vor anderen Interessen, die mit dem Vorhaben womöglich kollidieren. Dazu kann beispielsweise der Denkmalschutz gehören.