Wenn jetzt der Deutsche Filmpreis verliehen wird, dann sind diesmal gleich mehrere Fragen offen. Wer zum Beispiel gewinnt die Goldene Lola? Und wie wird der Abend wohl verlaufen, bei dem Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nach etlichen Kontroversen auf die Filmbranche trifft? Fangen wir bei den Filmen an. Manchmal ahnt man, welcher Film abräumen könnte, doch diesmal gibt es gleich mehrere Favoriten.
«Es sind sehr starke, sehr gelungene Filme», sagt Regisseur Florian Gallenberger, der die Deutsche Filmakademie gemeinsam mit Schauspielerin Vicky Krieps leitet. Die beiden werden an diesem Freitag (29. Mai) die Auszeichnungen im Berliner Palais am Funkturm mit überreichen.
Ähnlich wie bei den Oscars in den USA stimmen die rund 2.400 Mitglieder der Akademie über die Preisträgerinnen und Preisträger ab. Die meisten Nominierungen hat das Drama «In die Sonne schauen» von Regisseurin Mascha Schilinski. Der Film, der auch Deutschlands Beitrag für die Oscars war, es dort aber nicht in die Endrunde geschafft hatte, ist elfmal vorgeschlagen.