Das internationale Dokumentarfestival Doxumentale hat seinen Hauptpreis vergeben: Der Film «Redlight to Limelight» des Regisseurs Bipuljit Basu ist in Berlin als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Das Werk erzählt von Sexarbeiterinnen im indischen Kolkata, die eine eigene Filmproduktionsfirma gründen und ihre Lebensrealität selbst inszenieren. Die Jury würdigte den Film als herausragendes Beispiel für dokumentarisches Erzählen. «Er gibt die Geschichte an jene Menschen zurück, die sie leben», hieß es in der Begründung.
Festivaldirektorin Anna Ramskogler-Witt betonte die gesellschaftliche Bedeutung der ausgezeichneten Arbeiten. Die Jurys hätten immer wieder die Fähigkeit hervorgehoben, Empathie zu schaffen und Menschen über Geschichten miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Doxumentale findet noch bis Sonntag in Berliner Kinos und Open-Air-Spielstätten statt.
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