«So schön kann eine Baustelle sein», schrieb die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) kürzlich auf dem Titel ihres Magazins. Gemeint ist der berühmte Unesco-Welterbe-Park Sanssouci, dessen malerische Schönheit gefährdet ist.
«Ein Umbau und Neuaufbau ist nötig, der viele Jahrzehnte dauern wird», hieß es. Denn die meisten der 120 bis 180 Jahre alten Bäume leiden unter den Folgen des Klimawandels und sind geschädigt. Aber vor allem auch die Rettung der vielen Schlösser und anderen Denkmäler von internationalem Rang ist eine Daueraufgabe.
Ein Masterplan sieht ab 2021 Investitionen von 400 Millionen Euro bis 2030 vor, die der Bund und die beiden Länder Brandenburg und Berlin aufbringen. Unzählige Sanierungsprojekte gab und gibt es noch: zum Beispiel am Neuen Palais im Park Sanssouci, am Orangerieschloss, an Gebäuden im Park Babelsberg und im Neuen Garten. Teils gibt es keinen Zutritt mehr für Besucher - so etwa noch bis 2025 im Schloss auf der Pfaueninsel. Ohnehin gehen manche Häuser der SPSG ab November in die Winterpause, sie schließen bis April oder Mai oder schränken Öffnungszeiten ein.