Nach dem Tod der Rosenstolz-Sängerin Anna R. ist die Polizei mit dem Fall befasst. Eingeleitet wurde ein offizielles Todesermittlungsverfahren, wie ein Polizeisprecher sagte. Üblicherweise gehört dazu auch eine Obduktion der Leiche. Nach derzeitigem Stand ist keine öffentliche Trauerfeier geplant. Das teilte das Management auf Anfrage mit.
Anna R. war im Alter von 55 Jahren gestorben. Sie wurde am Sonntagabend in Berlin-Friedrichshain tot gefunden. Die Polizei sei am Montagmorgen informiert worden, sagte der Sprecher. Am Dienstag sollte die Staatsanwaltschaft Berlin das Verfahren dazu übernehmen und auch Auskünfte erteilen.
Rosenstolz war eines der in Deutschland erfolgreichsten Pop-Duos der vergangenen Jahrzehnte. Die Berliner Band hatte besonders viele Fans bei Lesben, Schwulen und anderen nicht-heterosexuellen Menschen. Viele Fans und Freunde reagierten mit Schock und Trauer.