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Neues aus der Klassik: Dirigent Yamada übernimmt das DSO

Kazuki Yamada wird neuer Chefdirigent des DSO. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Kazuki Yamada wird neuer Chefdirigent des DSO. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Nach den Jahren mit Robin Ticciati beginnt das Deutsche Symphonie-Orchester eine neue Ära. Was zum Auftakt des neuen Chefdirigenten Kazuki Yamada geplant ist.

Das Deutsche Symphonie-Orchester (DSO) bekommt bald einen neuen Chefdirigenten. Mit der neuen Saison übernimmt der Japaner Kazuki Yamada (47) - sein offizielles Antrittskonzert ist am 4. Oktober geplant, wie das Orchester ankündigte. Schon an diesem Sonntag (26. April) kann man ihn mit dem Orchester in der Philharmonie erleben. Im Juni soll er den großen Symphonic Mob dirigieren.

Yamada folgt auf Robin Ticciati, der von 2017 bis 2024 an der Spitze des Orchesters gestanden hatte. Die Personalie war vor einem Jahr bekanntgegeben worden.

Die neue Saison steht unter dem Motto «Ach, Mensch». «Die Konzertprogramme greifen große gesellschaftliche Themen wie Teilhabe, Nachhaltigkeit, Vertreibung, Religion und Liebe auf», teilte das Orchester mit. Bei einigen Konzerten sollen Fragen aus dem berühmten Fragebogen des Schriftstellers Max Frisch (1911-1991) aufgegriffen werden.

Geplant sind in der Saison 2026/2027 insgesamt 65 Konzerte in Berlin, davon 28 Symphoniekonzerte. Einige Kammerkonzerte sollen an ungewöhnlichen Orten stattfinden - etwa im Ausstellungshaus Fotografiska, in Berliner Museen oder Clärchens Ballhaus.

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