Sie gelten als «Hüterinnen der Künste» und säumen nun wieder sternförmig acht Wege: die Musen-Skulpturen im westlichen Lustgarten vom Park Sanssouci in Potsdam. Nach rund einem halben Jahr kehrten sie frisch restauriert zurück und wurden auf ihre Sockel gehoben, wie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mitteilte.
Wer sind die acht Musen?
Die griechischen Musen sind laut Stiftung die Töchter von Mnemosyne, der Göttin der Erinnerung, und des Göttervaters Zeus.
Kaliope mit einem Buch, aus dem eine Flamme schlägt und Schreibgriffel ist die Muse des heroischen Gesanges oder des Heldengedichtes.
Terpsichore mit Tamburin ist die Muse des Tanzes.
Euterpe ursprünglich mit zwei Flöten ist die Muse der Lyrik und des Flötenspiels.
Thalia mit Kastagnetten und Schriftrolle ist die Muse der Komödie.
Melpomene mit Buch, Krone und Dolch ist die Muse der Tragödie.
Erato mit Blasinstrument, fünfseitiger Lyra und Helm ist die Muse des Liebesliedes.
Klio mit Buch und Schreibfeder ist die Muse der Geschichtsschreibung.