Die Komische Oper zeigt ein berühmtes Werk aus dem Barock im alten Flughafen Tempelhof - den «Messias» von Georg Friedrich Händel (1685–1759). Eine Besonderheit: Fast 400 Amateurmusiker und - musikerinnen singen mit, wie die Bühne ankündigte. Der italienische Regisseur Damiano Michieletto baut eine Handlung ein, die an eine wahre Geschichte aus den USA erinnert: Eine junge Frau erkrankt an einem tödlichen Hirntumor und beschließt, selbstbestimmt zu sterben.Die Komische Oper hatte bereits mit «Das Floß der Medusa» eine Halle des Flughafens bespielt, der seit 2008 außer Betrieb ist. Das Ensemble ist sonst wegen Bauarbeiten im Stammhaus im Schillertheater in Charlottenburg zu sehen. Die Händel-Inszenierung in Tempelhof wird auf einer 60 mal 20 Meter großen Bühne aufgeführt.
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten