Dass dieses Gebäude wirklich entsteht, daran hat selbst Daniel Libeskind anfangs nicht glauben wollen. Der Architekt schuf mit dem Erweiterungsbau des Jüdischen Museums eines der bekannten Gebäude Berlins - vor 25 Jahren wurde dort die erste Dauerausstellung eröffnet. Zum Jubiläum erzählt eine neue Sonderausstellung, wie Libeskinds Entwurf entstand und doch Realität wurde.
Die Ausstellung «Between the Lines» («Zwischen den Zeilen») zeigt alte Pläne und Modelle des Gebäudes, das mit seiner Zickzacklinie von oben einem Blitz gleicht. Im Gebäude gibt es immer wieder Leerstellen - Betonschächte, die von der Vertreibung und Vernichtung jüdischen Lebens erzählen.