Erstmals wird der Internationale Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt (HKW) für ein Werk der Lyrik verliehen. Die südkoreanische Autorin Kim Hyesoon und ihre Übersetzer Sool Park und Uljana Wolf werden für «Autobiographie des Todes» ausgezeichnet. Der mit insgesamt 35.000 Euro dotierte Preis wird vom HKW in Berlin und der Stiftung Elementarteilchen vergeben. Geehrt wird damit ein herausragendes Werk der internationalen Gegenwartsliteratur in deutscher Erstübersetzung.
«Die Texte öffnen sich, indem wir ihrem Rhythmus folgen und immer weiter und immer wieder lesen, die Bilder erschließen sich wie Weganweisungen, die erst sichtbar werden, wenn die richtige Richtung bereits eingeschlagen ist», hieß es in der Begründung der Jury.