Ob Kahnbauer oder Glasmacher: Menschen aus Brandenburg, die etwa ein seltenes Handwerk beherrschen und damit das immaterielle Kulturerbe bewahren, können sich bei einem Treffen in Cottbus austauschen. Am 2. Juli sei dort ein Tag der Begegnung mit Trägern des immateriellen Kulturerbes geplant, sagte ein Sprecher des Kulturministeriums. Die Teilnehmer könnten sich dort auch vernetzen und beraten lassen.
Brandenburg sei das «Land der Sorben und Spreewaldkähne, das Land des Kachelofenbaus und Glasmachens, das Land des Kaspertheaters und der Finsterwalder Sangestradition», sagte Kulturministerin Manja Schüle (SPD). All diese kulturellen Ausdrucksformen, Bräuche, Feste und Handwerkskünste seien eingetragen als immaterielles Kulturerbe Brandenburgs.