«Wir befinden uns im Jahr 50 v. Chr. …»: Mit diesen Worten beginnt eine der wohl bekanntesten Comicreihen, in der Asterix, Obelix und Hündchen Idefix ihre Abenteuer in einem gallischen Dorf erleben. Nun zeigt das Berliner Museum für Kommunikation eine umfassende Ausstellung mit Zeichnungen des französischen Künstlers Albert Uderzo (1927-2020).
Erstmals werden Angaben des Museums zufolge außerhalb von Frankreich so viele Originalseiten, Skizzen, Frühwerke und persönliche Gegenstände aus Uderzos Atelier gezeigt. Bis zum 15. Juni sind in der Schau «UDERZO - Von Asterix bis Zaubertrank» rund 120 Exponate zum Leben und zur Arbeit des Comiczeichners zu sehen.
Dazu gehören erste Skizzen im Grundschulheft des jungen Uderzo bis zu neuen Interpretationen aus der Welt - auch über Asterix hinaus. So werden auch weniger bekannte Comicfiguren wie zum Beispiel Oumpah-Pah, ein indigener Einwohner Nordamerikas, gezeigt. Die Serie gilt laut Angaben des Museums als Vorläufer von Asterix. Vielen Elementen, die später dort auftauchten, begegne man schon hier.