Wummernde Bässe, wolkenloser Himmel: Tausende Besucherinnen und Besucher strömten zur Eröffnung der großen Bühnen auf dem Fusion-Festival, einem der größten alternativen Musik- und Kulturfestivals Deutschlands und Europas. Doch die Freude hielt nur kurz an. Um kurz vor 19.00 Uhr wurde die Veranstaltung an der Mecklenburgischen Seenplatte wegen Bränden außerhalb des Geländes unterbrochen. Nach zwei Stunden gaben die Veranstalter Entwarnung.
Rauchsäulen am Himmel
Kurz vor der Unterbrechung waren bereits Rauchsäulen am Himmel zu sehen. Mehrere Feuerwehrautos fuhren mit Blaulicht und Martinshorn über das Gelände. Brandgeruch lag in der Luft. Die Musik wurde abgestellt, die Besucher per Durchsagen dazu aufgefordert, sich zu einer Landebahn auf dem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz zu begeben.
Manche Besucher verließen das Gelände mit Autos und Fahrrädern. Ein Großteil der Gäste lief zu der Landebahn. Die Stimmung war ruhig. Vorübergehend staute es sich auf den Zufahrtsstraßen zum Festivalgelände.