Bei Verkehrskontrollen rund um das diesjährige Fusion-Festival an der Mecklenburgischen Seenplatte hat die Polizei 48 Fälle gezählt, bei denen Menschen unter Einfluss von Betäubungsmitteln am Steuer saßen. Zudem seien acht Strafanzeigen wegen des Besitzes oder Handelns mit Drogen aufgenommen worden, wie die Landes- und Bundespolizei sowie das Hauptzollamt Stralsund mitteilten.
Rund 70 Bundespolizeibeamte seien im Bereich des Bahnhofs Neustrelitz im Einsatz gewesen. Die An- und Abreise mit der Bahn lief nach Polizeiangaben weitgehend geordnet und störungsfrei. Bei stichprobenartigen Kontrollen hätten die Beamten zehn Straftaten und eine Ordnungswidrigkeit vermerkt, meist in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Unter anderem seien Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine sichergestellt worden. Bei einem Menschen wurde demnach festgestellt, dass er sich unerlaubt in Deutschland aufhalte.
Der Zoll habe 24 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Konsumcannabisgesetzes eingeleitet, hieß es.