So heiß wie in diesem Jahr ist es beim Fusion-Festival an der Mecklenburgischen Seenplatte nicht immer. Entsprechend wichtig sind Vorkehrungen des Veranstalters, um die enorme Hitze für Besucher erträglicher zu machen und das Gesundheitsrisiko zu senken. Für das Wochenende sagt der Deutsche Wetterdienst Temperaturen zwischen 36 und 39 Grad voraus.
«Ich habe das in den letzten 20 Jahren selten erlebt», sagt der langjährige ärztliche Leiter des Festivals und Oberarzt an der Unimedizin Rostock, Gernot Rücker. «Und ich habe es tatsächlich auch selten erlebt, dass wir so eine Trockenheitsperiode hatten.»
Rücker und sein Team haben ihre Zelte mitten auf dem Festivalgelände aufgebaut. Knapp 450 Hilfskräfte – darunter Medizinstudierende, Pflegekräfte und Suchtberater – seien im Einsatz. Wie in den vergangenen Jahren hätten Besucher zudem die Möglichkeit, Drogen sicherheitshalber analysieren zu lassen.