Erfolgreicher Abend für den Potsdamer Regisseur Andreas Dresen in Schwerin: Sein Film «In Liebe, Eure Hilde» ist nicht nur mit dem Hauptpreis des 33. Filmkunstfestes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet worden, sondern auch in zwei weiteren Kategorien. Sein Werk konnte sich damit als bester Spielfilm durchsetzen und Dresen kann nun den «Fliegenden Ochsen» sein Eigen nennen. Persönlich entgegen nehmen konnte er ihn aber in Schwerin nicht.
Die Hauptdarsteller des Films, Liv Lisa Fries und Johannes Hegemann, sind zudem als beste Schauspielerin und bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet worden. Der Film habe die Jury zutiefst erschüttert, aufgewühlt, und bis ins Mark getroffen, teilte der Veranstalter am Samstag in Schwerin mit. «Ein Film, in dem das Grauen der NS-Diktatur spürbar ist, ohne dass es ausgestellt wird.» Dresen habe sich stattdessen für die Schönheit der Liebe, die Kraft der Jugend und den Glauben an die Menschlichkeit entschieden. «Der Film ist von einem hervorragenden Darstellerensemble getragen und mit seiner ungewöhnlichen Rückblendenstruktur äußerst spannend und dicht erzählt.»