In einem großen Beteiligungsprojekt lädt Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas dazu ein, eine vielfältige Garagenlandschaft zu entdecken. Garagen seien vor allem in Mittelosteuropa Teil der kulturellen Identität, sagte die Kuratorin des Projekts «#3000Garagen», Agnieszka Kubicka-Dzieduszycka. «Wir betrachten Garagen als Gemeinschaftsort, als lebendige Archive, als kreative Räume, als Lernorte.» Der neue Parcours erzähle individuelle Geschichten von Garagennutzern und Garagenhöfen, verbinde sie aber auch mit der Geschichte der Stadt.
Kunstinstallationen und Konzerte
Die Stationen sind zugleich Orte für weitere kulturelle Angebote. So wird in der Hochgarage, die das Chemnitzer Fahrzeugmuseum beherbergt, eine Installation des Künstlers Martin Maleschka mit dem Titel «Ersatzteillager» gezeigt. Geplant sind auch Garagenkonzerte in den Höfen, eine Videoinstallation über Garagen-Interieur und eine interaktive Installation von Cosima Terrasse zu Kreativität und Gemeinsinn im Garagenhof.
Stationen des Parcours können bis Jahresende eigenständig in der Stadt erkundet werden - zu Fuß, per Fahrrad oder auch als Straßenbahn- und Bustour.
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