Am späten Abend des 14. April 1945 hat Potsdam eines der schlimmsten Martyrien der Stadtgeschichte erlebt. Fast 1.600 Menschen kamen nach Angaben der Landeshauptstadt kurz vor Ende des Krieges in der Nacht ums Leben, als die britische Royal Air Force große Teile der Innenstadt durch einen Luftangriff zerstörte. Das Erinnern dauert bis heute an und die Nacht wurde auch musikalisch verarbeitet - mit einem Requiem von Björn O. Wiede.
Die Noten, Materialien und Regieanweisungen des Potsdam Requiems wurden nun dem Land übergeben und wandern in die Brandenburgica - die größte geschichtliche Sammlung Brandenburgs. Das Requiem vereint Texte aus dem Neuen und Alten Testament, Zeitzeugenberichte sowie Zitate aus Kompositionen von Mozart und Bach, die mit Potsdam verbunden sind.