Oscar-Preisträgerin Michelle Yeoh («Everything Everywhere All At Once») hat eigenen Worten zufolge früher gegen asiatische Klischeerollen in Hollywood angekämpft. Als sie zum ersten Mal nach Hollywood gekommen sei, seien ihr nur sehr stereotype Rollen angeboten worden, etwa das chinesische Mädchen in Chinatown, sagte die in Malaysia geborene Schauspielerin (63) bei der Berlinale.
Es habe immer einen Grund dafür geben müssen, wieso ein asiatisches Gesicht etwa als Arzt, Krankenschwester oder Nachrichtensprecher auftreten solle. Yeoh führte aus: «Als ich das zum ersten Mal hörte, fragte ich mich, warum das so war. Ich meine: Wie bin ich plötzlich zu einer Minderheit geworden? Ich denke, es gibt viele von uns». Sie habe dann gelernt, stereotype Rollen abzulehnen.