Die Komische Oper Berlin sucht für die in einem Hangar des früheren Flughafens Tempelhof geplante Inszenierung des «Messiah» von Georg Friedrich Händel Unterstützung von rund 500 Stimmen aus Amateurchören. Gemeinsam mit dem Chorverband Berlin ruft die Komische Oper deswegen Amateurchöre aus der Hauptstadt und Umgebung dazu auf, an der Produktion mitzuwirken. Gemeinsam mit dem Opern-Ensemble soll das auf Bibeltexten basierende Oratorium Händels (1685-1759) am 21. September die Saison in einer Halle des gigantischen Nazi-Bauwerks eröffnen.
Auf interessierte Amateurchöre kommen nach Angaben der Oper 18 Proben zu. Zuvor sollen zehn Teile ausgewählt werden, die von den Amateurchören gesungen werden. «Diese Passagen werden von den Chören jeweils einstudiert», hieß es.
Für die Mitwirkung hat die Oper einige Kriterien zusammengestellt: «Freude am Singen und Lust auf die Bühne, Verbindlichkeit und Engagement, auswendiges Singen in englischer Sprache, eigenständige Vorbereitung der ausgewählten Passagen.» Unter den Punkten, die den Amateurchören im Gegenzug geboten werden, findet sich an erster Stelle: «Mitwirkung an einer riesig dimensionierten, einzigartigen Musiktheaterproduktion.»