Nach dem lebensgefährlichen Messerangriff in Berlin-Reinickendorf ist der Gesundheitszustand des 41 Jahre alten Opfers weiter unklar. Der Mann habe Stichverletzungen im Oberkörper erlitten und sei notoperiert worden, teilte die Polizei mit. Zwei weitere Männer hätten ebenfalls Schnitt- beziehungsweise Stichverletzungen erlitten. Die 18 und 44 Jahre alten Männer konnten ambulant behandelt werden. Hintergrund war offenbar ein Streit am Samstagnachmittag zwischen zwei Männergruppen mit rund 15 Beteiligten. Dabei sollen in dem Lokal in der Residenzstraße auch Tische, Stühle und Pfefferspray eingesetzt worden sein, so die Polizei weiter. Weitere Beteiligte hätten Augenreizungen, Schürfwunden und Prellungen erlitten. Zeugen hatten gegen 17 Uhr den Notruf gewählt. In der Nähe des Cafés sei ein 30-Jähriger festgenommen worden. Er gelte als Verdächtiger des Messerangriffs, hieß es weiter. Der Mann soll im Laufe des Tages einem Ermittlungsgericht zur Prüfung des Erlasses eines Haftbefehls vorgeführt werden. Die Ermittlungen zum Hintergrund der Auseinandersetzungen dauerten an, hieß es. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenEine Festnahme