Während die Zahl der Straftaten an Bahnhöfen in Deutschland im vergangenen Jahr zurückgegangen ist, hat es mehr Angriffe auf Bahn-Beschäftigte gegeben. Das ergab eine Auswertung des Interessenverbands Allianz pro Schiene auf Basis der aktuellen Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS). Demnach gab es an Bahnhöfen und Bahnanlagen im vergangenen Jahr rund 169.322 Straftaten, davon rund 7.600 Gewaltdelikte. Das bedeutete einen Rückgang von jeweils sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
«Das zeigt, dass der Einsatz von Sicherheitspersonal und Videotechnik wirkt», teilte Verbandsgeschäftsführer Dirk Flege mit. «Klar ist aber auch, dass weniger Kriminalität kein Selbstläufer ist und dass es weiterhin kluge Konzepte braucht, damit alle Menschen sich sowohl tagsüber als auch in Randzeiten an Bahnhöfen sicher und wohl fühlen.»