Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner fordert nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) ein schärferes Vorgehen gegen islamistische Gefährder und neue Ermittlungsinstrumente. Polizei und Verfassungsschutz brauchten weitere Möglichkeiten, um solche Personen noch besser in den Blick nehmen zu können, sagte der CDU-Politiker nach einer Senatssitzung.
«Wir müssen dafür sorgen, dass diese Gefährder zu jeder Zeit unter Kontrolle sind», so Wegner. «Es wird schlicht nicht möglich sein, diese Gefährder 24/7 zu kontrollieren - zumindest nicht über Polizistinnen und Polizisten.» Um einen Gefährder rund um die Uhr zu begleiten, seien etwa 30 Polizistinnen und Polizisten nötig. «Das wird nicht funktionieren.»