Nach einem Brandanschlag auf dem Grundstück des Beauftragten gegen Antisemitismus in Brandenburg im Januar sind zwei Verdächtige ermittelt. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Zuerst berichtete der «Tagesspiegel». Die Verdächtigen kommen aus dem persönlichen Umfeld des Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner. Wie er der dpa bestätigte, handelt es sich dabei um zwei Bekannte.
Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg teilte auf Anfrage am Nachmittag mit, es seien im Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung zwei Beschuldigte «namhaft» gemacht worden. «Gestern und heute wurden unter anderem exekutive Maßnahmen in zwei anderen Bundesländern durchgeführt.» Nähere Auskünfte gebe die Generalstaatsanwaltschaft derzeit nicht, hieß es. Der «Tagesspiegel» berichtete zuvor, es habe Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegeben.