Taskforce nach Überfällen von Jugendlichen in Potsdam
Nach einer Reihe von Gewaltstraftaten jugendlicher Gruppen in Potsdam hat die Stadt eine Taskforce Jugendgewalt eingerichtet. Diese solle «ein abgestimmtes und schnelles Handeln bei aktuellen Vorfällen» ermöglichen, teilte die Stadt mit. Die neu gegründete Einsatzgruppe trifft sich nach den Angaben ab sofort mindestens wöchentlich. Sie soll demnach eng mit der jüngst gegründeten Arbeitsgruppe «Jugendgewalt und Jugendkriminalität» im Netzwerk «Sicherheit in Potsdam» zusammenarbeiten. Diesem gehören Vertreter von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe und Stadtverwaltung an. «Wir nehmen die aktuellen Entwicklungen sehr ernst und wollen auf die schwerwiegenden Vorfälle schnell, entschlossen und abgestimmt reagieren», erklärte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. Darum sollten die zuständigen Stellen schneller zusammenarbeiten können. «Gleichzeitig wollen wir Präventionsangebote verstärken, um Gewalt und Kriminalität unter Jugendlichen nachhaltig vorzubeugen», so Aubel weiter. In Potsdam sollen Jugendliche in den vergangenen Wochen mehrere Gewalttaten begangen und ihre Opfer teils schwer verletzt haben. Bei einer Gewaltattacke Anfang Oktober wurden drei junge Menschen verletzt, einer davon erlitt Verletzungen am Kopf und kam ins Krankenhaus. Die Gewaltstraftaten jugendlicher Gruppen in Potsdam sollen am Mittwoch auch im Brandenburger Landtag thematisiert werden. Die AfD-Fraktion hat eine Aktuelle Stunde zu dem Thema beantragt. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehaltenMehrere Gewalttaten in den vergangenen Wochen