Der Staatsschutz ermittelt nach einem Vorfall bei der Gedenkveranstaltung zum Holocaust-Gedenktag im brandenburgischen Strausberg. Nach der Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus sollen drei Männer mit unterschiedlichen politischen Ansichten in Streit geraten sein, wie die Polizei mitteilte. Im Verlauf der Debatte soll ein 35-Jähriger einen der Männer gestoßen und dann ein Taschenmesser gezückt haben.
Laut Polizei konnten sich die Männer der bedrohlichen Situation am Montagnachmittag entziehen. Alarmierte Polizisten konnten den Verdächtigen stellen. Ein Messer hatte der 35-Jährige zu diesem Zeitpunkt nicht dabei, wie es hieß. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen des Vorwurfs der Körperverletzung und der Bedrohung.