Der Prozess um den Diebstahl des mehr als 2.000 Jahre alten Goldschatzes aus dem Kelten Römer Museum in Manching soll im Juli zu Ende gehen. Wie ein Sprecher des Landgerichts Ingolstadt berichtete, könnte es am 29. Juli zur Urteilsverkündung kommen.
Am kommenden Dienstag (8. Juli) sollen nach derzeitigem Plan die Plädoyers beginnen. Zunächst sollen dann die Staatsanwälte ihren Schlussvortrag halten. Für die Plädoyers der Verteidiger sind Mitte Juli zwei weitere Verhandlungstage geplant.
Angeklagt sind in dem Prozess vier Männer aus Norddeutschland. Drei der Angeklagten kommen aus dem Raum Schwerin und ein Verdächtiger aus Berlin. Das Quartett soll im November 2022 den 2.100 Jahre alten Goldschatz aus dem Museum in Manching bei Ingolstadt gestohlen haben.