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Prozess um ertrunkene Schülerin - Berufung zurückgezogen

Prozess um ertrunkene Schülerin - Berufung zurückgezogen
Der Berufungsprozess um die ertrunkene Schülerin ist beendet. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa
Der Tod einer siebenjährigen Schülerin im Werbellinsee beschäftigte die Justiz seit Jahren. Nun findet der Prozess gegen die Aufsichtspersonen vorerst sein Ende.

Frankfurt (Oder) - In dem Prozess um einen tödlichen Badeunfall einer Siebenjährigen am Landgericht Frankfurt (Oder) haben Staatsanwaltschaft und Angeklagte ihre jeweilige Berufung zurückgezogen. Der Berufungsprozess ist damit beendet, wie eine Sprecherin des Gerichts sagte. Die Angeklagten und die Staatsanwaltschaft hätten ihre jeweilige Berufung aus Kostengründen zurückgezogen, wie es weiter hieß. Damit ist das vorangegangene Urteil aus dem Jahr 2021 vom Amtsgericht Eberswalde rechtskräftig. Zunächst hatte die «Märkische Oderzeitung» berichtet.

Konkret ging es um das Ertrinken des Mädchens im Werbellinsee im Jahre 2016 bei einem Klassenausflug einer Berliner Schule. Das Amtsgericht Eberswalde hatte drei Lehrerinnen und eine Erzieherin wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen zu Geldstrafen in Höhe von rund 4.000 bis 10.100 Euro verurteilt - je nach Gehalt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die vier Angeklagten ihre Aufsichtspflicht verletzt hatten. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagten hatten gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.

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