In dem Prozess um den spektakulären Golddiebstahl im Kelten Römer Museum in Manching bei Ingolstadt sind gravierende Sicherheitsversäumnisse in dem Museum bekanntgeworden. Vor dem nächtlichen Einbruch war die Videoüberwachungsanlage des Hauses laut Zeugen monatelang außer Betrieb. Die damalige stellvertretende Museumsleiterin sagte vor dem Landgericht Ingolstadt, dass es etwa ein halbes Jahr lang Probleme mit der Videotechnik gegeben habe.
«Es wurde versucht, es instand zu setzen, es fiel aber trotzdem immer wieder aus», sagte die Zeugin über die Technik des Museums. Die Anlage hätte nachgerüstet werden müssen. «Die Probleme waren schon länger bekannt», sagte auch Museumsleiter Tobias Esch dazu. Verantwortlich für die technische Ausstattung sei der Museumsträger.