Personenschutz-Kommando nach Einsatz in Botschaft aufgelöst
Die Berliner Polizei hat ein Personenschutz-Kommando aufgelöst, das bei der US-Botschaft in Berlin eingesetzt war. Es wurden dienstrechtliche Maßnahmen eingeleitet, wie ein Polizeisprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung über den Fall berichtet. Die Beamten seien auf andere Dienstbereiche des Personenschutzes verteilt worden, erklärte der Sprecher weiter. «Der Schutz der Schutzperson erfolgt temporär durch ein anderes Kommando.» Dem Bericht zufolge sollen die deutschen Personenschützer während ihres Dienstes in der US-Botschaft Alkohol getrunken haben. Von der US-Botschaft gab es dazu auf Anfrage zunächst keine offizielle Stellungnahme. Von der Polizei hieß es: «Der in Rede stehende Sachverhalt wird aktuell dienstrechtlich geprüft.» Der Konsum von Alkohol sei grundsätzlich «allen Dienstkräften der Polizei Berlin» im Dienst untersagt und könne zu dienstrechtlichen wie arbeitsrechtlichen Konsequenzen führen. Weitere Auskünfte könnten wegen der andauernden dienstrechtlichen Prüfung nicht erteilt werden, erklärte ein Behördensprecher. Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten