Nach der Kugelbomben-Explosion in Berlin-Schöneberg in der Silvesternacht 2024/25 hat sich das betroffene Wohnungsunternehmen für ein Böllerverbot ausgesprochen. «Das von Berlins Feuerwehrchef Karsten Homrighausen und von einem Großteil der Berlinerinnen und Berlinern geforderte Böllerverbot wäre ein Schritt in die richtige Richtung», sagte Nassima Leipold vom Wohnungsunternehmen Heimstaden laut einer Mitteilung. «Jede Maßnahme, die dazu führt, dass sich Exzesse wie in der Silvesternacht 2024/25 nicht noch einmal wiederholen, ist unbedingt zu begrüßen.»
In der vergangenen Silvesternacht hatte es in Berlin mehrere schwerwiegende Vorfälle mit Kugelbomben gegeben. Im Bereich Vorbergstraße/Hauptstraße in Schöneberg detonierten zwei davon. Eine zerstörte eine Litfaßsäule. Die Wucht der Explosion des zweiten Sprengkörpers ließ Fenster des Hauses Vorbergstraße 1 flächendeckend zerbersten und beschädigte parkende Autos. Fünf Menschen wurden durch umherfliegende Glassplitter verletzt.